Fonja

Dokumentarfilm, 80min, 2019, Madagaskar

‘Fonja’ gibt einen Einblick in den Alltag eines Jugendge- fängnisses in Madagaskar aus der Perspektive der jungen Inhaftierten selbst. Im Rahmen eines 4 monatigen Film-

workshops lernen die Jugendlichen das Kommunikationsmittel Film für sich selbst zu nutzen.  www.fonjafilm.com

Gikan Sa Kabukiran

Philippinen, 7min, 2020 Teaser

(Regie, Kamera, Schnitt)

In "Gikan Sa Kabukiran" geht es um den Kontrast zweier Lebenswelten, der Heimat der "Lumad", einem indigenen Volk in den Bergen und dem Leben im Flüchtlingslager in der Super-Metropole Manila. Durch den Austausch von Videobotschaften mit ihren zurückgebliebenen Eltern und Freunden zu Hause kriegen wir einen Einblick in die Welt der jüngsten unter den Lumad.   (ongoing project) 

Alina

Philippinen, 7min, 2020 Teaser

(Regie, Kamera, Schnitt)

Alina (madagassisch ~ Nacht) besteht aus Aufnahmen während einer Nacht in der Zelle im Jugendgefängnis Antanimora in Madagaskar. Mit einem Tongerät und einer Kamera dokumentieren die Jugendlichen die Nacht auf ihre Weise. Die Geräte werden untereinander weitergereicht und es entstehen die unterschiedlichsten Aufnahmen, die die jungen Gefangenen vom frühen Abend bis zum Morgen-Appel und der erneuten Öffnung der Zelle begleiten.

Pito

Kurzfilm, Philippinen, 3min, 2018 (Regie, Schnitt, Produktion)

Der Kurzfilm „Pito“ dokumentiert einen Schulalltag autistischer Kinder in den Philippinen. Es geht um die große Faszination für kleine und unauffällige Dinge. Durch die intensive und konzentrierte Wahrnehmung einer bestimmte Tätigkeit oder eines Gegenstand scheinen die Kinder in ganz eigene Welten zu versinken.

Nero

"Nero", 2-Kanal-Video-Installation, dim. 1.20x1.80, 2018

Unter und über. Abtauchen und auftauchen. Wie in Zeitlupe entfernen sich die Körper voneinander oder nähern sich wieder an. Geräusche werden Unterwasser dumpf - Formen verzerrt wahrgenommen. - Eine Videoinstallation zum Raumerleben und Zeitverständnis im Alltag und der Möglichkeit von Veränderung, Ausbruch oder Neudefinition.

 

Filmprojekte

Dokumentarfilm, 80min, 2019, Madagaskar

Dokumentarfilm, 80min, 2019, Madagaskar

Filmscreener Fonja Kennwort: Fonja1818

Fonja’ gibt einen Einblick in den Alltag eines Jugendgefängnisses in Madagaskar aus der Perspektive der jungen Inhaftierten selbst. Im Rahmen eines 4-monatigen entwickelten Filmworkshops wurden die Jugendlichen Schritt für Schritt an das Medium Film herangeführt und in praktischen Übungen darauf vorbereitet, das Kommunikationsmittel für sich selbst zu nutzen. Sie entwickelten selbständig Methoden und Vorgehensweisen beim Filmen und verwendeten die Kamera neben der dokumentarischen Funktion des Festhaltens von Geschehnissen, als etwas, das ihnen ermöglichte, sich selbst auszudrücken und ihr vermeintlich bekanntes Umfeld neu zu entdecken.

 

Das Resultat des Workshops, ein 80 minütiger Dokumentarfilm erzählt über einen Ort und gleichzeitig einen Mikrokosmos, in dem Werte und Normen selbst geschaffen werden, in dem eine Macht- und Rollenverteilung vorherrscht, die aus einer starken Gemeinschaft besteht, in der man aufeinander angewiesen ist.

Es geht um die Bewältigung des Alltags, die Auseinandersetzung mit anderen Gefangenen, das Einhalten und Aufstellen interner Regeln, das Entwickeln von Gewohnheiten und das Lösen von Problemen. Es geht ums Aushalten und ums Zusammenhalten und letztlich geht es um eine starke Gruppe, die wohl außergewöhnlichste Filmcrew Madagaskars, die all ihre Energie und Kreativität einsetzt, um ihren eigenen Film zu realisieren.    www.fonjafilm.com

Preise: Bester Dokumentarfilm (Sehsüchte Film Festival Berlin, 2020), Up&Coming Award (This Human World, 2019), Cinegate Prize (IFFC, 2020), Best World Documentary Opus Bonum (IDFF, 2019), Special Mention Opus Bonum (IDFF, 2019)

Fonja

 

„Gikan sa Kabukiran“ gibt uns einen tiefen Einblick in die Welt geflüchteter Kinder des indigenen Stammes Lumad aus dem Süden der Philippinen durch den Austausch von Videobotschaften mit ihren zurückgebliebenen Eltern und Freunden zu Hause. 

Aufgrund des internationalen Interesses an der rohstoffreichen Region der indigenen Gemeinschaft der Lumad in Mindanao auf den Philippinen, nehmen die Angriffe auf diejenigen, die ihr Land vor großen Bergbauunternehmen schützen auf alarmierendem Niveau zu. Unter den Tausenden, die ihre Heimat verlassen, sind auch ca. hundert Kinder, die in Manila in einem Lager leben, in dem sie nicht nur sicherer sind, sondern auch ihre Schulbildung fortsetzen und die Regierung und die Öffentlichkeit auf ihre aktuelle Situation aufmerksam machen.

 

Die in der Flüchtlingsschule „Bakwit School“ lebenden Kinder haben ihre Eltern und ihre Familie seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen. Da in ihren Häusern in Mindanao keine Internet- und Telefonverbindung vorhanden sind, bietet der organisierte Videoaustausch die erste Gelegenheit für sie, wirklich mit ihren Eltern zu sprechen. Die intimen Botschaften, in denen sie über ihre täglichen Herausforderungen und kleinen Freuden berichten, die sie Tag für Tag erleben, verkürzen die physische Distanz zwischen den jungen Lumad in Manila und ihren Familien im Süden.

Gikan Sa Kabukiran

Philippinen, 7min, 2020 Teaser

(Regie, Kamera, Schnitt)

 

Alina (madagassisch ~ Nacht) besteht aus Aufnahmen während einer Nacht in der Zelle im Jugendgefängnis Antanimora in Madagaskar. Mit einem Tongerät und einer Kamera dokumentieren die Jugendlichen die Nacht auf ihre Weise. Die Geräte werden untereinander weitergereicht und es entstehen die unterschiedlichsten Aufnahmen, die die jungen Gefangenen vom frühen Abend bis zum Morgen-Appel und der erneuten Öffnung der Zelle begleiten. Zwischen erfundenen Radiobeiträgen, eigenen Songs, Geschichten und Witzen werden Tongerät und Kamera auch dazu genutzt, um die Alltagsroutine am Abend, der Nacht und am Morgen festzuhalten. Der collagenartige Film, bei dem sich Fragmente visueller und auditiver Aufnahmen abwechseln und damit die Nacht mit unterschiedlichen Sinnen und vielfältigen Perspektiven einfangen, gibt einen tiefen Einblick in das Leben der Jugendlichen angefangen vom abendlichen Einlass in die ca. 50qm große Sammel-Zelle bis zum morgendlichen Weckruf in der Starfanstalt Antanimora.

Alina

Kurzfilm, Madagaskar, 26min, 2018

(Regie, Schnitt, Produktion)

 

Mit großer Hingabe werden kleine Papier-Schnipsel aneinandergeklebt. Jedes einzelne wird behutsam und vorsichtig in die Hand genommen, begutachtet und anschließend mit einem Gegenstück verklebt. An einem anderen Tisch wird ein Stück Knete dazu verwendet lange Fäden zu ziehen. Immer und immer wieder bis die Knete am dünnsten Ende zerreißt. Antoine untersucht unbenutzte Blätter, er befühlt und beriecht sie, legt sie danach sorgfältig nach eigenem Ordnungsprinzip beiseite.

Der Kurzfilm „Pito“ dokumentiert einen Schulalltag autistischer Kinder in den Philippinen. Es geht um die große Faszination für kleine und unauffällige Dinge. Durch die intensive und konzentrierte Wahrnehmung einer bestimmte Tätigkeit oder eines Gegenstand scheinen die Kinder in ganz eigene Welten zu versinken.

Pito

Kurzfilm, Philippinen, 3min, 2018

(Regie, Schnitt, Produktion)

 

Nero

2-Kanal-Video-Installation, dim. 1.20x1.80, 2017

Unter und über. Abtauchen und auftauchen. Wie in Zeitlupe entfernen sich die Körper voneinander oder nähern sich wieder an. Geräusche werden Unterwasser dumpf - Formen verzerrt wahrgenommen. - Eine Videoinstallation zum Raumerleben und Zeitverständnis im Alltag und der Möglichkeit von Veränderung, Ausbruch oder Neudefinition.

Zu sehen in: Berlin Circus Festival (Groupshow), Berlin (DE), 2017, "Wo ist hier, wenn dort schon da war?"(Groupshow), Olearius Studios, Halle (DE),2017​​

Über mich

 

Lina Zacher

LINA ZACHER

 

*18.10.1991 in

Braunschweig

> Sprachkenntnisse

Englisch: fließend in Wort und Schrift

Madagassisch: fließend in Wort und Schrift

 

EDV-KENNTNISSE

 

>Premiere, Final Cut, Davinci Resolve, After Effects, Audition, InDesign, Photoshop, Illustrator, Word, Excel

AUSBILDUNG

> Diplom Kunstpädagogik

Burg Giebichenstein

> seit 2020 

Meisterschülerstudium Bildende Kunst

Burg Giebichenstein

> seit 2017 Arbeit als freischaffende Künstlerin und Filmemacherin

 

PREISE

 

>> Best world documentary / Opus Bonum, Ji.hlava documentary film festival

> Special mention Opus Bonum

> Up & Coming Award

This Human World Film Fesitval

> bester Dokumentarfilm Sehsühchte Film Festival Berlin

> Cinegate Prize International Film Festival Cologne

> Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen Anhalt

> Kinderleicht Stipendium der Kunststiftung Sachsen Anhalt

> GiebichenStein Designpreis 2015 / Engagiertestes Anliegen für „MIO“

 

JURYAREITEN

 

> Jurymember Jihlava IDFF, section: Between the Seas, edition: 2020

Ausstellungen

 

2020

>>“Uneven grounds“ Fotograf Festival (Groupshow) / Prag

> „Latent Space“ Alumni der Burg Giebichenstein (Groupshow) / Spinnerei Leipzig

>“Baustelle Schaustelle“ / Filmwerkstatt Düsseldorf 

> “Bloom works by women“ (Groupshow) / an online exhibit (PH)

 

2019

> „Diplome der Kunst“ (Groupshow) / Burggalerie im Volkspark / Halle (DE)

> „BLANK“ (Groupshow) / Numanistc Museum / Athen (GRC)

> „Welt erfahren“ (Groupshow) / Burggalerie im Volkspark / Halle (DE)

 

2018

>> „Biopsie“ (Groupshow)

Raum für drastische

Maßnamen / Berlin (DE)

> „Andavanandro“ / Olearius Studios / Halle (DE) 

 

2017

> Berlin Circus Festival /Berlin (DE)

> “Fragile“ (Groupshow with Aba Lluch Dalena) / West Gallery / Manila (PH)

> „Figuring Filipino Utopia“ (Groupshow) / Ateneo Art Gallery / Manila (PH)

 

2016

>>“Batang Lumad“ / Bulwagan ng Dangal Gallery Manila and Casa San Miguel Gallery / Zambales (PH)

>“Displaced“ / Bernal Gallery / Manila (PH) 

> “Lumad Voices“ / Kamuning Bakery /Manila (PH) 

> “Bloom“ (Groupshow)/ Conspiracy / Manila (PH) 

> „Norma“ (Groupshow)/ Sinig Kamalig Gallery / Manila (PH) 

> Burg 2 Gallery (Groupshow)/ Halle (DE) 

>“There is another sky“ (Groupshow) / 1335 Mabini contemporary Art space  / Manila (PH) 

 

2015

>“GiebichenStein Designpreisausstellung“ (Groupshow)/ Kunststiftung Halle (Saale) / 2015

 

Weiterführende Links

WWW.FONJAFILM.COM

VIMEO LINA ZACHER

WWW.MIO.WORLD

LINAZACHER.WORDPRESS

FILM PROJEKTE

 

2017-2019

>> “Fonja” 82‘min, Dokumentarfilm - Idee, Konzept / Produktion / ein Film von mit den Jugendlichen des Jugendgefängnisses Antanimora in Madagaskar

 

2018

>“Pito“ 4‘min, - Regie / Kamera /Schnitt - Kurzfilm über den Schulalltag autistischer Kinder in den Philippinen

 

2018

>“Alina“ 26‘min, - Regie / Kamera /Schnitt - Kurzfilm über eine Nacht im ugendgefängnisses Antanimora in Madagaskar

 

2016

>“Batang Lumad” 31‘min

- Regie / Kamera /Schnitt - experimenteller

Dokumentarfilm über die

Situation der Ureinwohnerkinder in Mindanao / PH

>> ”Decolonized” 15min

- filmkraft / Schnitt/

Dokumentation über

Postkolonialismus in

Deutschland

 

2015

>> “NakawTingin” 16‘min

- Kamera / Kameraassistent - Kurzspielfilm über eine Rebellengruppe zin Mindanao /Philippinen

 

FREIE PROJEKTE

 

2017 -2019

> Konzept und Realisierung eines Filmproduktionsworkshops in Kooperation mit Grandir Dignement im Jugendgefängnis Antanimora, Madagaskar

 

2018

>> „Kulturaustausch Syria-Germany“ Ein kulturelles Filmprojekt zwischen deutschen und syrischen Kindern /in Kooperation mit Delphine Bishop / Spiel- und Lerndesign / Mio e.V.

 

2017

>> „Batang Lumad“ Multidedia Kunstausstellung

von Kindern eines indigenen Stammes "Lumad" und anschließender Ausstellung im Bulwagan Museum / in Kooperation mit Aba Dalena / ALCADEV indigenous schools

 

DESIGN PROJEKTE

 

2015

>> “Fragenladen“ - eine

Idee, Kinder in Schulen

zum Fragen anzuregen /

Spiel und Lerndesign

 

>> “MIO“ - new ideas for

cultural exchange

ein kulturelles Videoaustauschprogramm

für Kinder in Schulen /

Freies Semesterprojekt im Spiel und Lerndesign

 

2015

> Vereinsgründung Mio

e.V ‚‘new ideas for cultural exchange‘ - Ein Verein zur Förderung interkulturellen Austauschs an

Schulen

 

2012-2013

> Arbeit als Englischlehrerin in der „Hope School“ (Grundschule und Mittelstufe 4.,5. und 6. Klasse),

> im „Internat Akany Kilasimandry“, (10. und 11. Klasse), Majunga

> in der Jugenderziehungsanstalt „Amboromvy“ (5. Klasse), Majunga

> in dem Straßenkinderheim „Manda“ (6. Klasse) / Antananarivo, Madagsakar

 

> Unterstützung der kreativen, handwerklichen und pädagogischen Arbeit im Kinderheim ‚Akany Avoko‘/ Antananarivo / Madagaskar

 

> Theaterpädagogische

Arbeit im Jugendgefängnis „Antanimora“ und Aufklärungsarbeit über die Rechte minderjähriger Gefangener in Madagaskar 

 

Motivation

Für meine berufliche Laufbahn strebe ich die Intensivierung und weitere Spezialisierung von der Entwicklung und Durchführung unabhängiger Dokumentarfilmprojekte an. Ich möchte meine Professionalisierung in diese Richtung antreiben, um mehr Erfahrungen zu sammeln, Kontakte zu knüpfen und in den Austausch zu gehen. Mein Kunst-Diplom, die Realisierung verschiedener Filmproduktionen sowie meines Langfilmprojektes „Fonja“ , der auf mehreren Festivals gekürt wurde, genau wie meine langjährige selbstständige Tätigkeit in der Filmbranche sind bereits Stationen in meiner Laufbahn und Erfahrungen, die mich geprägt haben und durch die ich meine individuelle Entwicklung vorantreiben konnte. Das TP2 Programm würde ich gerne dazu nutzen, um mich persönlich und ganz spezifisch in Bezug auf mein Projektvorhaben, weiterzuentwickeln, meine eigene Handschrift zu schärfen und meine Fähigkeiten insbesondere im Bereich Regie, Projektentwicklung und Projektfinanzierung auch für meine weitere Laufbahn und zukünftige Projekte auszubauen und stetig zu erweitern.

 

Von einer Teilnahme am TP2 Programm erhoffe ich mir spannende Workshop-Einheiten mit inspirierenden Dozenten/ Filmemacher/innen und anderen Teilnehmern/innen. Ich habe große Lust Teil der TP2 Gruppe zu sein, mich mit anderen auszutauschen, den gemeinsamen Diskussionsraum zu nutzen, um die eigenen Vorhaben zu besprechen und die Kreativität und Synergie der Gruppe als großes Potential bei der Weiterentwicklung des eigenen Filmvorhabens mitzunehmen. Für mich persönlich wäre das TP2 Programm genau das richtige Format, um mein Projekt zu begleiten und weiter voranzutreiben. Meine momentane berufliche Unabhängigkeit lässt die Konzentration und intensive Arbeit an meinem Kurzfilmprojekt zu und auch zeitlich wäre diese Fortbildung und Mentorenprogramm ideal, da ich den Film genau in dem Zeitrahmen des Programmes entwickeln und abschließen möchte. Diese Weiterbildung würde mir einerseits die Freiheit geben, neue Methoden und Ansätze dazuzulernen und auszuprobieren und andererseits eine Struktur und Basis schaffen, meinen Film konstruktiv weiter und zu Ende zu führen und ihm eine klare Richtung zu geben.

Ein direkter Ansprechpartner und Mentor würde für mich eine große Chance auf Erfahrungsaustausch und individuelle Hilfestellung bedeuten und und wäre eine wertvolle Bereicherung in allen Produktions-Phasen, angefangen von der Ideenentwicklung bis zum Schnitt.